Zurückstellung vom Schulbesuch in Niedersachsen:

Große praktische Relevanz weist nach wie vor das Ansinnen vieler Eltern auf, ihre Kinder vom Schulbesuch zurückstellen zu lassen. Oftmals trifft dies auch mit dem umgekehrten Willen von Schule oder Schulamt, nicht nur gegen einen Zurückstellungsantrag zu sein, sondern das Kind gleich auf eine Sonderschule (Förderschule) zu verfrachten.

Im einzelnen:

Zurückstellung von der Schule in Niedersachsen:

Die Voraussetzungen der Zurückstellung von der Schule sind verhältnismäßig umfangreich in § 64 NSchG geregelt:

  • Schulpflichtige Kinder, die körperlich, geistig oder in ihrem sozialen Verhakten nicht genügend entwickelt sind, um mit Aussicht auf Erfolg am Unterricht der Grundschule oder einer Förderschule teilzunehmen, können vom Schulbesuch um ein Jahr zurückgestellt werden.

Soweit die Theorie - in der Praxis wird hier meist nachhaltig gerungen!

Sofern Sie Probleme mit der Schulverwaltung haben, kontaktieren Sie mich bitte für eine Erstberatung oder die deutschlandweite Durchsetzung Ihrer Interessen frühzeitig. Dies gilt insbesondere dann, wenn sonderpädagogischer Förderbedarf seitens des Schulamtes ins Gespräch gebracht wird. Oftmals schleppen sich Verfahren monatelang hin und vor oder während der Sommerferien erfolgt dann das negative Ergebnis.

Zurückstellung von der Schule und sonderpädagogischer Förderbedarf:

Wie dargestellt, gibt es Konstellationen, bei denen die Eltern das Kind um ein Jahr vom Schulbesuch zurückstellen möchten, die Schule hingegen das Kind sofort einschulen möche - und zwar in eine Sonderschule (Förderschule).

Viele Eltern, die sich nicht von Beginn an professionell wehren, werden in solchen Fällen in eine Sonderschule gedrängt.

Wer sich wehrt schafft meist erst einmal eine Pattsituation (die Eltern bekommen keine Zurückstellung von der Schule bewilligt, die Schulämter hängen erst einmal im Verwaltungsverfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs fest). Diese Pattsituation konkretisiert sich meist um die Sommerferien, wenn die Eltern einen Bescheid erhalten, daß die Kinder in die Sonderschule (Förderschule) gehen sollen.

Dieses Regelbeispiel belegt, daß insbesondere bei diesen Konstellationen eine frühzeitige rechtliche Hilfestellung von Nöten ist, soll das Problem nicht erst ausgesessen werden und man dann unter Zeitnot vor einem Berg von Problemen steht.

Kontaktieren Sie mich deshalb für eine Erstberatung oder eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen frühzeitig.

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