Schulbezirkswechsel - Schulbezirkswechsel:

Schulbezirke in Niedersachsen:

Für Grundschulen gibt es in Niedersachsen zwingend Schulbezirke. Das ist normal und entspricht dem Standard auch in anderen Bundesländern. Lediglich NRW verzichtet auf Schulbezirke. Nachdem es dort aber vorübergehend zu regelrechten Verteilungsschlachten um Grundschulplätze kam, hat man inzwischen mit der Einführung von Schuleinzugsbereichen ein ähnliches Instrument wieder eingeführt.

Für den Bereich der weiterführenden Schulen gibt es nicht immer Schulbezirke. Dies ist zumindest insofern etwas außergewöhnlich, als in den meisten andreen Bundesländern Schulbezirke im weiterführenden Schulbereich entweder gar nicht gebildet werden oder nur partiell (v.a. bei Hauptschulen) und damit wenig praktische Bedeutung haben. In Niedersachsen können demgegenüber für den gesamten Sekunarbereich 1 Schulbezirke festgelegt werden.

Die Regelungen hierzu finden sich in § 63 Schulgesetz Niedersachsen (NSchG).

Schulbezirke, Schulbezirkswechsel und schulische Praxis:

Schulbezirkswechsel sind in der schulischen Praxis nicht selten und beruhen meist auf der Berufstätigkeit der Eltern, Vorbehalten gegenüber einer bestimmten Schule, mitunter aber auch Mobbing in der Schule (erst nachdem ein Kind eingeschult wurde, oder weil man Vorbehalte aus dem Kindergarten hat).

Schulbezirkswechsel in Niedersachsen:

Schulbezirkswechsel sind in Niedersachsen unter 2 Voraussetzungen möglich:

  • Wenn der Besuch der zuständigen Schule für den Schüler oder deren Familien eine unzumutbare Härte darstellt.
  • Oder wenn der Besuch der anderen Schule aus pädagogischen Gründen geboten erscheint.

Die hierfür in Betracht kommenden Gründe sind mannigfaltig, wobei in der Praxis vor allem die Berufstätigkeit der Eltern und zusehends auch Mobbing in der Schule eine Rolle spielen. Aber auch andere "exotischere" Gründe sind grundsätzlich denkbar.

Bitte beachten Sie, das die Schulen mit dem Wunsch auf Schulbezirkswechsel beinahe immer sehr restriktiv umgehen. Insbesondere die Schule, die einen Schüler verlieren soll, stemmt sich im Regelfall dagegen. Auch die Schulämter (Landesschulbehörden) sind im Regelfall restriktiv. Dies dürfte vor allem damit zusammenhängen, daß im Falle einer großzügigen Praxis Nachahmer befürchtet werden und dann bestimmte Schulen gemieden, andere überlaufen würden.

Insofern rate ich Ihnen in jedem Fall vorab zumindest eine telefonische Erstberatung an, damit nicht Dinge in Umlauf gesetzt werden, die man später als Totschlagsargument vorgehalten bekommz.

Selbstverständlich biete ich auch in diesem Bereich  eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen an.