Eingangsstufe Niedersachsen:

Eingangsstufe Niedersachsen - was ist das?

Sogenannte Eingangsstufen gibt es inzwischen in einigen Bundesländern.

Als Eingangsstufen bezeichnet man Schulen, die die ersten beiden Klassen als pädagogische Einheit führen. Die Kinder können die Eingangsstufen in 2 oder 3 Jahren durchlaufen.

Der Intention nach haben Eingangsstufen demnach mit der im Bildungsbereich diskutierten individuellen Förderung von Schülern zu tun.

Vorsicht bei Eingagsstufen

Ungeachtet vorstehender Intention bei den Eingangsstufen auch in Niedersachsen sollten Eltern hier immer besonders vorsichtig sein: Die pädagogische Einheit verleitet natürlich auch dazu, daß Kinder "verlorengehen" und Eltern dies nicht rechtzeitig merken.

So ist es in der Praxis immer wieder anzutreffen, daß Schüler auf einem niedrigen Entwicklungsstand stehen bleiben und plötzlich das dritte Jahr der Eingangsstufe durchlaufen haben und noch immer nicht richtig fit für die dritte Klasse sind.

Insbesondere bei Kindern mit Teilleistungsstörungen (wie Legasthenie oder Dyskalkulie) und im Grenzbereich zu sonderpädagogischen Förderbedarf ist demnach Vorsicht geboten.

Sollten Sie Probleme haben. lohnt sich deshalb oftmals eine frühzeitige Erstberatung, da es erfahrungsgemäß sehr heikel wird, sobald man tatsächlich das dritte Jahr in der Eingangsstufe zubringt.